Dreckiger Punkt gegen den Siegburger SV

War es zu Beginn des Spiels erst ein Abtasten, folgten in den ersten 10 Minuten die ersten Torraumsituationen. Mit dem ersten Standard kam der Siegburger SV mit dem ersten Torschuss in der 10 Minute zum 1:0. Vorausgegangen war eine Ecke die in das Halbfeld abgewehrt wurde. Dort kam der Freistehende Barini aus ca. 20 m frei zum Abschluss. Den Schuss zum 1:0 für den Siegburger SV war unhaltbar für Gräber.

Nach dem Rückstand ließen sich die Friesdorfer Blau – Weißen nicht hängen und spielten weiter auf das Siegburger Tor. Bereits drei Minuten nach der Siegburger Führung erzielte – auf Vorlage von Kanata – Köpp den Ausgleich zum 1:1. Der Ball zum Ausgleich nahm den Weg vom Innenpfosten ins Tor. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein Ausgeglichenes Spiel auf beiden Seiten. Torchancen waren Mangelware.

Nach der Halbzeit ging es zunächst unverändert auf Seiten der Blau – Weißen weiter. Das Spiel entwickelte sich zunächst in den ersten 15 Minuten in Richtung Chancenplus auf Friesdorfer Seite. Ein Abschluss von Scholz und ein paar Minuten später, 65.Min., von E. Özen der die Latte aus fünf Metern traf, sowie einem Fallrückzieher von Nieto waren klare Chancen für das Team von Farkas /Huhn, die jedoch allesamt ungenutzt blieben.

Die folgenden taktischen Wechsel der Friesdorfer erfüllten ihren Zweck, da man sich im Friesdorfer Trainerteam eher mit dem Punktgewinn anfreunden konnte, als auf Risiko möglicherweise den wichtigen Punkt, den die Fortuna aus Köln zu diesem Zeitpunkt bereits geholt hatte, wieder her zu geben.

So erspielte sich Friesdorf noch zwei Torchancen durch Leone und Farkas, musste jedoch auch von Glück reden, daß der gute Schiedsrichter zwei durchaus knifflige Situationen zu Gunsten der Blau – Weißen entschieden hat, da er einen angelegten Arm sowie ein fragwürdiges Foulspiel an Asano ungeahndet ließ. Pech hatte der FC BW Friesdorf jedoch als der Schiedsrichter in der fast letzten Aktion des Spiels auf gelb – rot gegen D. Farkas endschieden hat. Farkas behinderte den Siegburger TW an einer schnellen Spieleröffnung.

Insgesamt war es nach dem Punktverlust in Arnoldsweiler ein Punktgewinn gegen ein Top Team der Liga. Nächsten Samstag geht es bereits weiter gegen das Schlusslicht der Liga, der SpVgg Wesseling.

Wer nun denkt, das dieses Spiel für unsere Blau – Weißen ein Selbstläufer wird, wird sich auf ein sicherlich spannendes Spiel einstellen können. Die SpVgg wird sicherlich alles daran Setzen, den Blau – Weißen ein Bein im Kampf um den Klassenerhalt zu stellen. Sicherlich wird auch die Vorgeschichte der Wesselinger Spieler samt Trainer Josef Farkas, eine Rolle für die Kampfmoral der SpVgg Spieler spielen. Schon jetzt kann ein spannendes Spiel, Samstag den 16.04.2022/Beginn 15.00Uhr, im Ulrike – Meyfahrt Stadion garantiert werden.

Niederlage in Arnoldsweiler und weiter in der Abstiegszone

Nach dem Schlußpfiff in Arnoldsweiler konnten es die Friesdorfer nicht fassen das dieses Spiel mit 3:2 verloren wurde. Von Beginn an waren die Blau – Weißen in den ersten 25 Minuten hellwach und die Überlegene Mannschaft. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten Köpp, Scholz, E. Özen bereits mehrere hochkarätige Chancen, die jedoch leichtfertig vergeben wurden. Dies sollte sich später rächen.

In der 25.Minute wurde durch ein Foul von Kocack an Farkas der Spielfluss der Friesdorfer gemindert. Das Foul an sich war nicht tragisch, das Farkas den Ball auf Kocack schoss – klar gelb, Kocak jedoch beging eine Tätigkeit die rotwürdig war, jedoch auch nur gelb hierfür bekam. Durch diese Aufregung verlor die Mannschaft etwas den Faden und Arnoldsweiler bekam nun auch Gelegenheit den Friesdorfer Strafraum zu sehen. Quasi mit dem ersten Schuss auf das Tor von Gräber musste ebendieser den Ball aus dem Tor holen. M. Krischer nahm aus ca. 25 m Maß und zog unbedrängt einfach ab. Der Flatterball schlug am verdutzten Gräber im Tor ein. Ein Tor aus dem Nichts. Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Dennoch spielte die von Farkas /Huhn auf den Gegner gut eingestellte Mannschaft weiter auf das Arnoldsweiler Tor. Vor der Pause gab es noch zwei Torchancen von Bringer und Özen die von dem Viktoria Keeper allesamt entschärft wurden. Mit dem 0:1 Rückstand ging es nun in die Pause, mit einem Chancen Plus von 7:1 gab es bis auf die Unaufmerksamkeit zum 1:0 nichts für das Trainerteam Farkas /Huhn nichts zu bemängeln.

Mit dem gleichen Elan wie zu Beginn des Spiels ging es weiter in Richtung Arnoldsweiler Tor. Diese Bemühungen wurden in der 55.Minute belohnt. D. Farkas köpfte nach einer gut geschlagenen Ecke von Özen zum 1:1 ein. Das Glücksgefühl währte jedoch nur 10 Minuten. Aus einem nicht sauber geklärten Ball im Friesdorfer Strafraum entwickelte sich aus einem Befreiungsschlag der Angriff zum 2:1 für Arnoldsweiler. Ein Pass quer durch den 16″ auf der 5 Meter Linie brauchte der vollkommen Freistehende Kocak nur noch einschieben. Auch vom erneuten Rückschlag ließen sich die Friesdorfer nicht entmutigen und spielten auf das 2:2. Ein Tor von Kivoma wurde wegen vermeintlichen Handspiels nicht gegeben. Gegeben hat der Schiedsrichter dann allerdings einen Elfmeter für Arnoldsweiler. In der 88.Minute verwandelte ebendieser in der 25. nur mit gelb verwarnte Kocak zum 3:1 und wurde so für die ziemlich ko wirkenden Arnoldsweiler zum Matchwinner. Friesdorf gab jedoch ob des physischen Zustand der Arnoldsweiler nicht auf und kam in der 90.Minute, nach Vorlage von Kivoma, durch Todate noch zum 3:2. Für mehr reichte es leider nicht mehr denn der Schiedsrichter pfiff ohne nennenswerte Nachspielzeit zu geben kurz nach Anpfiff das Spiel ab.

Anstelle des Jubel auf Seiten der Arnoldsweiler Spieler, gab es im Friesdorfer Team Niedergeschlagenheit. Anstatt auf einem Nichtabstiegsplatz in die kommende Woche zu starten, muss man weiterhin im Gefahrebereich der Tabelle verharren. Lichtblicke auf Friesdorfer Seite waren neben den Punktverlusten der Mitstreiter um die rettenden Plätze, die diesmal allesamt überzeugenden Einwechselspieler. Nun gilt es für das Trainerteam mit den Spielern in der kommenden Woche an der Abschlussschwäche vor dem Tor zu arbeiten, denn der nächste Gegner am kommenden Sonntag, der Siegburger SV, wird nicht soviel Torchancen zulassen. Da müssen die sich ergebenden effizient genutzt werden.