Friesdorf erreicht nächste Pokalrunde

„Wir haben unser Soll erfüllt, wir sind eine Runde weiter und haben keine Ausfälle, weder durch Verletzungen noch durch Sperren zu beklagen“, resümierte Friesdorfs Trainer Thomas Huhn nach dem Pokalsieg gegen den A-Ligisten SC Volmershoven-Heidgen den 2:0 Erfolg seiner Mannschaft.

Wie erwartet standen die Volmershovener hinten dicht gestaffelt, verteidigten bis zur 70. Minute sehr gut und brachten das Team von Johannes Weitensteiner und Thomas Huhn das ein oder andere Mal mit schnellen Kontern in Bedrängnis.

Den Friesdorfern gelang es nicht, sich aus dem Spiel heraus zwingende Torchancen zu erarbeiten. Zudem sparte der Schiedsrichter nicht mit gelben Karten. Allein sechs der acht vergebenen Karten entfielen auf Friesdorfer Spieler, wodurch die Trainer schon früh zu taktischen Wechseln auf Blau-Weißer Seite gezwungen waren.

Für Friesdorfs Trainerteam war schnell klar, dass allein Standards den Sieg bringen würden. So war es denn auch. Eine Standardsituation nutzte Marcel Schuol in der 70. Spielminute per Kopf zur 1:0 Führung für den Mittelrheinligisten. Fünf Minuten später verwandelte Masshiro Hatsushiba einen Freistoß von Ertugrul Ünal zum 2:0.  Danach war der Knoten geplatzt. Blau-Weiß spielte nun deutlich befreiter auf. Auch das Team von Sawwas Panagiotidis änderte nun seine Spielweise. Volmershoven machte hinten auf, presste den Gegner früher an und spielte gut mit.

Mit dem 2:0 Erfolg ist der FC Blau-Weiß Friesdorf im Pokal eine Runde weiter. Nächster Pokalgegner am kommenden Mittwoch um 19:30 Uhr ist Landesligist SC Rheinbach. Zunächst steht jedoch das erste Saisonspiel in der Mittelrheinliga, auswärts bei Borussia Freialdenhoven auf dem Programm. Anstoß am 25.08.2019 um 15 Uhr. 

 

 

 

Friesdorf wurde seiner Favoritenrolle gerecht

Erwartungsgemäß deutlich gewann Friesdorfs Erste das Kreispokalspiel beim C-Ligisten Rot-Weiß Queckenberg. Schon in den ersten Minuten ließ, das Team von Johannes Weitensteiner und Thomas Huhn keine Zweifel am Weiterkommen offenkommen.

Auch das für Friesdorf ungewohnte Geläuf – der Queckenberger Ascheplatz – konnte Blau-Weiß nicht aus dem Tritt bringen. Nach 17 Minuten gingen die Gäste durch Benni Germerodt erstmals in Führung. Marcel Schuol war in der 21.  und 34. Spielminute gleich doppelt erfolgreich. Mit zwei verwandelten Handelfmetern trugen sich Marvin Steiger und Julian Rahn in die Torschützenliste ein.

In Hälfte zwei erhöhte Yavuz Günay in der 55. Minute auf 6:0, bevor Ertugul Ünal das Ergebnis mit seinem Doppelpack auf 8:0 hochschraubte (61./65.).

Sehenswert sein Freistoßtreffer, der aus 25 Metern passgenau in den Winkel ging. Marcel Schuol stelle seine Goalgetterqualitäten mit einem feinen Lupfer auch noch ein drittes Mal unter Beweis. Den Schlusstreffer zum 10:0 in der 90. Minute markierte Dorian Madani.

Nur das Auslassen erstklassiger Chancen verhinderte eine noch höhere Niederlage.

Ein Lob aber auch an den Queckenberger Keeper, der mit einigen hervorragenden Paraden auch die ein oder andere Friesdorfer Chancen zunichte machte.

Am kommenden Mittwoch um 19.30 steht bereits das nächste Pokalspiel an.

Diesmal geht die Reise zum SC Volmershoven-Heidgen einem nicht zu unterschätzendem A Ligisten.