Drei Punkte wären ideal

Nach dem Sieg im Pokal gegen Endenich steht nun am kommenden Sonntag in der Mittelrheinliga das Heimspiel gegen den SV Eilendorf auf dem Programm. „Natürlich wollen wir an die gute Leistung gegen Endenich anknüpfen und auch in der Mittelrheinliga weiter punkten“, erklärt Friesdorfs Coach Thomas Huhn. „Das heißt aber nicht, dass wir den kommenden Gegner unterschätzen, im Gegenteil.“
Der SV Eilendorf rangiert mit vier Zählern auf dem achten Platz des Tableaus. Lediglich gegen den FC Hennef 05 musste sich das Team von Achim Rodtheut mit 0:2 geschlagen geben. „Wir kennen die Mannschaft. Uns erwartet am Sonntag ein starker Aufsteiger, auf den wir uns mittels Videos und Gesprächen mit anderen Trainern sehr gut vorbereitet haben“, betont Huhn. Der SV Eilendorf spielte vor drei Jahren schon einmal in der Mittelrheinliga. Seitdem ist das Team weitestgehend zusammengeblieben. Von der Qualität der Truppe konnten sich die Friesdorfer auch beim jüngsten Aufeinandertreffen im Februar dieses Jahres überzeugen.
Der FC Blau-Weiß Friesdorf nimmt mit fünf Punkten – nach dem Sieg gegen Hürth und dem unglücklichen Unentschieden gegen Breinig in der Nachspielzeit – den siebten Tabellenplatz ein. „Wir haben das Spiel im Nachgang mit der Mannschaft analysiert und besprochen. Wenn wir von Beginn an konzentriert sind und das Spiel rechtzeitig für uns entscheiden, dann können wir solche Situationen von vorneherein vermeiden“, so Huhn.
Die Fans erwartet in jedem Fall ein gutes und interessantes Heimspiel. Drei Punkte wären die ideale Ausbeute, um sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen.
Anstoß ist am Sonntag, 15. September 2019, um 15 Uhr im Sportzentrum Friesdorf, Margaretenstraße 1, Bonn-Friesdorf.

Blau-Weiß steht im Pokalfinale

Der FC Blau-Weiß Friesdorf beendet den Pokalfluch gegen Endenich. Nach dem 3:0-Erfolg gegen den FV Endenich steht der FC Blau-Weiß Friesdorf als zweiter Finalist im Bonner Kreispokal und trifft dort auf den SSV Merten.

Die Partie war über fast 90 Minuten ausgeglichen. Beide Trainer waren verletzungsbedingt gezwungen, ihre Mannschaften gleich auf mehreren Positionen umzustellen. Die Teams, die sich gestern im Pokalhalbfinale gegenüberstanden, hatten in dieser Konstellation selten auf dem Platz so zusammengespielt. „Es war von Beginn eine Partie auf Augenhöhe, wir konnten uns auch nach der Führung nie sicher sein, dass wir das Spiel gewinnen,“ resümierte Thomas Huhn. Denn auch die Endenicher spielten sich regelmäßig Chancen heraus und brachten die neuformierte Friesdorfer Abwehr das ein oder andere Mal in Bedrängnis.

In der 18. Spielminute brachte Boris Kivoma die Gäste mit 1:0 in Führung, als dieser das Leder nach einer Flanke durch die dichtgestaffelt stehende Endenicher Abwehrreihe über die Torlinie schob.

Im Verlauf des Spiels ergaben sich weitere Chancen auf beiden Seiten. „Mit dem Endenicher Ausgleich wäre das Spiel vielleicht sogar gekippt“, erklärte Thomas Huhn, dabei hatte er sicher die Pokalpartien aus den vergangenen Jahren im Kopf, in denen die Friesdorfer zweimal in Folge als Verlierer den Platz verließen.

Beruhigend aus Friesdorfer Sicht das Tor von Fabian Djemail in der 59. Minute, der nach einem wunderschönen, schnellen Spielzug über drei Stationen die Friesdorfer Führung zum 2:0 ausbaute.

Doch auch jetzt steckte Endenich nicht auf, drückte seinerseits und bemühte sich um den Anschlusstreffer. Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 90. Minute, als Dastit Buliqui auf 3:0 erhöhte.

Im Finale am 3. Oktober im Sportpark Nord trifft der FC BW Friesdorf dann auf den SSV Merten.