Turniersieg beim Benefizturnier in Wachtberg – Siegprämie gespendet

Nach dem geglückten Heimspielerfolg gegen den Oberligisten SV Mühlheim-Kärlich ging es für unsere Erste am Sonntag, 25. Juli 2021, zum Benefizturnier des SV Wachtberg.

Zunächst das erfreuliche Ergebnis vorweg: Mit drei ungefährdeten Siegen wurde der FC BW Friesdorf Turniersieger.

In der ersten Begegnung setzte sich Blau-Weiß nach zähem Spiel mit 3:0 gegen die Sportfreunde Ippendorf durch. Auch das Spiel gegen den MSV Bonn ging mit 5:0 an Friesdorf.

Den dritten Sieg im dritten Spiel fuhr der FC BW Friesdorf gegen den Veranstalter, Landesligisten SV Wachtberg ein. Auch hier hieß es am Ende 5:0. Damit sicherte sich die Mannschaft des Trainerteams Farkas/Huhn die Siegtrophäe.

Die Spieler des FC BW Friesdorf spendeten die Siegprämie, wie zuvor schon das Geld aus dem Samstagspiel, auf das Spendenkonto „Hochwasser“ der Kreissparkasse Ahrweiler.

Am Mittwoch treten die Friesdorfer zu einem weiteren Benefizspiel beim SF Eisbachtal, Oberliga Südwest an. Anstoß dort ist um 19.30 Uhr.

Nach dem Training am Donnerstag steht dann mit einem Mannschaftsabend in Köln Teambuilding auf dem Programm, bevor es am Sonntag zum TuS Nettetal, dem Oberligisten vom Niederrhein geht.

Friesdorf feiert den ersten Heimsieg seit November 2019

Lange mussten die Fans des FC BW Friesdorf auf einen Heimsieg warten. Genau genommen seit November 2019. Doch am Samstag gegen den Oberligisten aus Mühlheim-Kärlich war es dann endlich soweit. Das neuformierte Team des Trainergespanns Farkas/Huhn gewann sein Testspiel gegen die SG 2000 Mühlheim-Kärlich am Ende verdient mit 3:1.

Rund 90 Zuschauer hatten sich trotz des Regenwetters in der Margaretenstraße eingefunden. Statt Eintrittsgeld bat der Verein die Zuschauer um eine freiwillige Spende für die Flutopfer in der Ahrregion. Dabei kamen rund 170 € zusammen. Der Betrag wird von den Verantwortlichen des Vereins FC BW Friesdorf auf 250 € aufgerundet.  Das Geld geht an das Spendenkonto „Hochwasser“ der Kreissparkasse Ahrweiler. Mit dem Geld soll Betroffenen schnellstmöglich und unbürokratisch geholfen werden.

Allen Spendern ein herzliches Dankeschön!

Zum Sportlichen:

Wie das Trainergespann erwartet hatte, war es vor allem in der ersten Hälfte ein kampfbetontes Spiel.

Die Friesdorfer mussten sich gegen die groß gewachsenen und kräftigen Spieler der SG 2000 in zahlreichen Kopfballduellen behaupten. Diese Aufgabe löste die Friesdorfer Elf im Laufe der ersten Halbzeit immer besser. Auch kam das Team von Minute zu Minute besser ins Spiel. Beide Mannschaften erarbeiteten sich in der ersten Halbzeit zwei Großchancen, die aber beide ungenutzt liegengelassen wurden. Stattdessen ging es mit einem insgesamt leistungsgerechten 0:0 in die Kabine.

Nach der Halbzeit wurde auf drei Positionen gewechselt. Damit bewiesen die beiden Trainer das richtige Händchen. Überhaupt sah man in Hälfte Zwei ein ganz anderes Team. Wie ausgewechselt ging es auf dem Platz weiter. So lagen bereits in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff die größeren Vorteile auf Seiten der Friesdorfer.

Nach zwei guten Einschussmöglichkeiten entschied Schiedsrichter Lahora nach einem Foulspiel an Kanata auf Strafstoß für Blau-Weiß, der jedoch erst im Nachschuss im Gehäuse der Gäste untergebracht werden konnte. Danach entwickelte sich ein ansehnliches Spiel auf beiden Seiten.

Aus einem schnell vorgetragenen Angriff erzielte Mowitz auf Vorlage von Stepanovic durch guten Körpereinsatz die Friesdorfer 2:0-Führung.

Nach einem weiteren Friesdorfer Wechsel auf gleich vier Positionen und einer roten Karte für Rosero nach Foulspiel verkürzten die Mühlheimer zehn Minuten vor dem Ende auf 2:1.

Wer dachte, dass die Friesdorfer den Vorsprung in den verbliebenen Minuten nur noch verwalten wollten, sah sich getäuscht. Nach einem schönen Zuspiel von Mowitz, der diesmal für Stepanovic auflegte, schob dieser den Ball zum verdienten 3:1 Endstand über die Torlinie

Zufrieden zeigte sich auch das Trainergespann Farkas/Huhn mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wer den heutigen Auftritt der Jungs gesehen hat, der weiß,  dass es bis zum nächsten Heimsieg jetzt nicht mehr eine halbe Ewigkeit dauern wird“