Ein wichtiger Punkt gegen den Tabellenführer

Es war am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden (0:0). Friesdorf erspielte sich in der ersten Hälfte zwei, drei kleinere Chancen. Eine davon ein schöner Fernschuss von Pascal Langen, den Dürens Keeper Justin Dautzenberg ablenken konnte. Ein weitere hatte Decio Ferreira da Silva Neto und dann erneut Pascal Langen kurz vor der Halbzeit, dessen Schuss konnte Dürens Keeper gerade noch über die Latte heben.

Auch auf Dürener Seite gab es in Hälfte Eins zwei Möglichkeiten, doch der Ball verfehlte, wenn auch knapp, sein Ziel.

„In der ersten Hälfte war unsere Mannschaft absolut ebenbürtig“, sagte Thomas Huhn nach dem Spiel.

In der zweiten Halbzeit hofften die Dürener darauf, dass Blau-Weiß langsam die Puste ausgeht und die Mannschaft von Joszef Farkas und Thomas Huhn das Tempo nicht lange weiter mitgehen könnten, doch weit gefehlt. In der 69. Spielminute musste der Dürener Vincent Geimer nach einer Gelb-Roten Karte das Spielfeld verlassen, fortan war der Tabellenführer nur noch zu zehnt. Dennoch hatte der Tabellenprimus in den zweiten 45 Minuten den größeren Spielanteil. Das Team von Giuseppe Brunetto machte Druck, doch Friesdorfs Mannschaft stemmte sich im Kollektiv dagegen, kämpfte und ließ nicht viel zu.

„Wir haben das Spiel diesmal clever zu Ende gespielt, haben nicht passiv gestanden, sondern Konter gefahren. Wir haben das Spiel gegen den Tabellenprimus mitgestaltet“, erklärte Huhn. Am Ende war es daher aus Sicht des Trainerteams ein leistungsgerechtes Unentschieden und ein weiterer echter Bonuspunkt in Sachen Klassenerhalt. Mit nun 20 Punkten haben die Friesdorfer ihr für die Hinrunde anvisiertes Ziel bereits erreicht. Gerne dürfen es in den verbleibenden Spielen der Hinrunde auch noch der ein oder andere mehr sein.

Nicht einfach, zumal der FC Blau-Weiß Friesdorf mit dem Auswärtsspiel am kommenden Sonntag, 20. 11. 2021, um 14 Uhr beim Regionalligaabsteiger Bergisch Gladbach und mit dem FC Hennef, der seinerseits von einem Aufstieg in die Regionalliga träumt, noch zwei schwere Spiele vor der Brust hat.

„Wir werden jetzt nach dem Punktgewinn sicher nicht abheben“, versichert Huhn, „sondern konzentriert weiterarbeiten. Jeder weitere Punkt bis zur Winterpause ist jetzt ein willkommener Bonuspunkt“

 

 

Friesdorf verlässt die Abstiegsränge

Mit einem 2:1-Auswärtssieg gegen Deutz 05  verbuchte der FC BW Friesdorf drei wichtige Punkte und verlässt am 14. Spieltag nun endlich die Abstiegsränge.

Das Spiel gegen Deutz verlief genauso wie das Trainerteam Farkas/Huhn es erwartet hatte. Die ersten 18 Minuten gelang es den Gastgebern, die Friesdorfer gut zu beschäftigen. Dabei operierten sie wie erwartet mit langen Bällen, die hoch und weit in die Friesdorfer Hälfte geschlagen wurden. Aber Friesdorfs Defensive stand gut.

Die zweite Friesdorfer Gelegenheit nutzten die Gäste zur Führung. Jan-Marc Bringer brachte einen Freistoß hoch in den gegenerischen 16er auf Pascal Köpp, Köpp legte das Leder für Takaya Kato auf, der in der 16. Minute zum 1:0 für Blau-Weiß einnetzte.

Danach drehte Friesdorf auf und begann zu spielen. Dabei hatte Todate Kanata zweimal die Chance, die Führung auszubauen. Die klarste davon war ein Lattentreffer.

Auch in Hälfte Zwei bauten die Deutzer über die ersten 20 Minuten wie erwartet Druck auf, doch Friesdorf überstand auch diese Phase ohne größere Probleme.

Nach einem Foul im Deutzer Strafraum nach einem Friesdorfer Konter zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Jan Marc Bringer verwandelte den Elfer vor 176 Zuschauern in der 67. Spielminute zum 2:0 für den FC BW Friesdorf.

Jetzt galt es, die Führung zu halten und den Sieg bis zum Schluss zu verwalten, als in der 85. Spielminute wie aus dem Nichts der Deutzer Anschlusstreffer durch Rostand Ndoumi Kemadjou fiel. So wurden die letzten Minuten noch einmal spannend.

Am Ende verbuchte der FC BW Friesdorf gegen den direkten Abstiegskonkurrenten einen wichtigen 2:1-Sieg und verlässt damit die Abstiegsränge.

Am kommenden Wochenende erwartet Friesdorf den Topfavoriten der Liga, den 1. FC Düren, vor heimischem Publikum.