Zwei verschenkte Punkte in der Nachspielzeit

Das Trainerteam hatte sich gut vorbereitet und die Fehler der Vergangenheit analysiert. So hatte sich in den Spielen zuvor gezeigt, dass die Mannschaft noch nicht reif und abgeklärt genug ist, um gegen starke Teams der Liga bestehen zu können.

Die Konsequenz: gegen den FC Pesch liefen die Friesdorfer diesmal mit einer defensiveren Grundformation auf. Marschroute der Trainer Joszef Farkas und Thomas Huhn war es, aus einer dicht gestaffelten Abwehr auf Konter zu spielen.

„Wir haben die erste Halbzeit gut gestanden und wenig zugelassen“, erklärte Thomas Huhn. In der Tat konnten die Gastgeber in den ersten 45 Minuten nur wenige Chancen für sich verbuchen.

Für den Führungstreffer der Friesdorfer zeichnete in der 39. Minute Luka Stjepanovic nach Flanke von Severin Scholz verantwortlich.

Ergün Yildiz vollendete in der 55. Minute vor 50 Zuschauern zum Ausgleichstreffer, nachdem der Ball vorher auf der linken Friesdorfer Seite alles andere als gut verteidigt wurde. Zudem lief Friesdorf Keeper Jörg Gräber einen Ticken zu spät aus seinem Tor raus.

Glück für die Friesdorfer als der Ball beim gegenerischen Angriff zunächst nur den Innenpfosten traf und vor dort in den Sechzehner zurücksprang. Der Pescher Nachschuss landete genau in den Armen von Torwart Gräber.

Nach Foul an dem eingewechselten Kanata Todate war es Jan Marc Bringer, der in der 85. Minute den fälligen Elfmeter sicher verwandelte und den FC BW Friesdorf mit 2:1 in Führung brachte.

„Die drei Punkte waren zum Greifen nahe, doch wir machen immer den gleichen Fehler und werden nachlässig. Damit bringen wir uns immer um den verdienten Lohn,“ so Huhn.

Die Nachspielzeit lief bereits, Pesch spielte weiterhin druckvoll auf das Friesdorfer Tor, als Zakaria Harrach einen langen Ball nicht festmachen konnte. Das Leder sprang ihm vom Fuß und direkt vor die Füße von Astrit Dauti. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und bewahrte die Pescher mit seinem Lastminutetreffer zum 2:2 in der 94. Minute vor der Niederlage – zwei verschenkte Punkte aus Friesdofer Sicht.

Schon am Mittwoch, 27.10. 2021 geht es für Friesdorfs Erste weiter. Dann empfängt  das Team von Farkas/Huhn den Landesligisten SSV Homburg-Nümbrecht im FVM Pokal. Anstoß im Sportzentrum Friesdorf ist um 19:30 Uhr,

Spannend wird es dann auch am kommenden Sonntag 31.10.202, denn dann kommt es an der Margaretenstaße zum Derby gegen den VfL Alfter.  Anstoß: 15:30 Uhr.

 

Rückschlag für Friesdorfs Erste

Friesdorfs Trainerteam Farkas/Huhn und die Mannschaft hatten sich nach den positiven Ergebnissen aus den vergangenen Spielen auch gegen den BCV Glesch-Paffendorf viel vorgenommen. Ein weiterer Dreier sollte es sein, um sich endlich aus den Abstiegsrängen verabschieden zu können.

Die Gäste begannen die Partie druckvoll, doch Friesdorf stand gut, kam gut ins Spiel und erarbeitete sich selbst gute Chancen. Doch statt diese zu nutzen, fiel quasi wie aus dem Nichts nach einem unnötigen Fehler im Friesdorfer Mittelfeld das 1:0 für den BCVG durch Timo Braun. Aus 20 Metern senkte sich das Leder genau in die Friesdorfer Torecke.

In der 13. Minute konnte Jan Marc Bringer seinen Gegenspieler nur durch ein Foul im Strafraum stoppen. Der Unparteiische entschied daraufhin auf Strafstoß,  den Sherif Krasniqi sicher zur 2:0-Führung im Friesdorfer Gehäuse unterbrachte.

Nach nur 23 Minuten verließ Yoschua Grazina von BCV Glesch-Paffendorf das Feld, Nicholas Simpson kam in die Partie. Als manch einer bereits mit den Gedanken in der Halbzeitpause war, sorgte Severin Scholz nach Vorarbeit von Luka Stjepanovic in der 41. Spielminute für den 1:2 Anschlusstreffer auf Seiten des FC BW Friesdorf .

Nach dem Seitenwechsel lief Marcus Weber anstelle von Mehmet Apaydin für den BCV Glesch-Paffendorf auf. Auf Friesdorfer Seite kam Boris Kivoma für Nils Kochan ins Spiel.

Auch in Hälfte Zwei spielte Blau-Weiß gut nach vorne und erspielte sich gleich drei Chancen durch Luka StepanovicDaniel Farkas und Severin Scholz, die allesamt zum Leidwesen der Friesdorfer Fans liegengelassen wurden.

Ein weiterer Elfmeter in der 79. Spielminute, verursacht durch Ayman Lhadaf, der dafür Gelb-Rot sah, brachte den FC BW Friesdorf endgültig auf die Verliererstraße. Yusuf Sabuktekin ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zur 3:1-Führung für die Gäste. Zwar bemühte sich Blau-Weiß noch um eine Ergebniskorrektur, doch das Glück blieb der Mannschaft verwehrt.

Stattdessen gelang David Strack in der 83. Spielminute, nach einem unglücklich von Friesdorfs Severin Scholz abgelälschten Ball, noch ein weiterer Treffer für den BCV Glesch-Paffendorf.

Der BCVG setzt sich mit diesem Sieg von den Friesdorfern ab und nimmt nun mit 17 Punkten den zehnten Rang ein, während die Mannschaft von Trainer Jozsef Farkas und Thomas Huhn weiterhin zwölf Zähler auf dem Konto hat und auf dem 13. Tabellenplatz steht.

„Wir haben heute gesehen, dass wir aktuell nicht in der Lage sind, um die Plätze im Tabellenmittelfeld mitzuspielen. Wir müssen wohl auch weiterhin die Punkte gegen direkte Abstiegskonkurrenten holen. Dabei war Glesch-Paffendorf eigentlich nicht die bessere, aber die cleverere Mannschaft“, erklärte Friesdorfs Caoch Thomas Huhn nach dem Spiel.

Am kommenden Sonntag trifft der FC BW Friesdorf auf den FC Pesch .