Zwei Siege beim Miniturnier zum Abschluss der Vorbereitung

Auch am Karnevalssamstag wurde in Friesdorf Fußball gespielt. Der FC Blau-Weiß Friesdorf hatte zum Kurzturnier geladen. Gäste waren Landesligist SC Rheinbach und Mittelrheinligist SpVgg Frechen 20. Drei gute Mannschaften, die mit diesem Turnier ihre Vorbereitungen auf die Rückrunde beendeten.

 

Im ersten Spiel des Tages standen sich Friesdorf und Rheinbach gegenüber. In den jeweils zweimal 30 Minuten ließen die Friesdorfer Spieler keine Zweifel aufkommen, dass sich der Fokus bereits auf dem am Aschermittwoch stattfindenden Pokalspiel gegen Pesch befindet. Das Team, das Friesdorfs Trainergespann Huhn/Weitensteiner aufgestellt hatte, ließ in diesen 60 Minuten eigentlich nur zwei Rheinbacher Chancen zu und kreierten ihrerseits einige hochkarätige Tormöglichkeiten für Blau-Weiß. Zwei wunderbar herausgespielte Möglichkeiten nutzten die Friesdorfer Neuzugänge Shinsuke Hori und Jacob Yusuf Ballah zum verdienten Friesdorfer 2:0 Sieg über den SC Rheinbach. Insgesamt hat Friesdorf die Vorgaben der Trainer umgesetzt.

 

Im zweiten Spiel standen sich der SC Rheinbach und die SpVgg Frechen gegenüber. In einem ausgeglichenen Spiel besiegte Frechen Rheinbach mit 3:1, dabei machte sich allerdings auch der Spielerwechsel auf Rheinbacher Seite bemerkbar.

 

Im dritten Spiel des Turniers traten die Friesdorfer dann gegen Frechen an. Unter den wachsamen Augen der Zuschauer waren auch die des Trainers aus Pesch, der die Gelegenheit nutzte, den nächsten Pokalgegner auf heimischem Geläuf zu beobachten.  Auch dieses Spiel erwies sich aus Friesdorfer Sicht als sehr guter Abschlusstest. Blau-Weiß war von Anfang an spielbestimmend und überzeugte durch 100%igen Siegeswillen, dabei bekamen die Zuschauer schöne Kombinationen aus der Abwehr heraus ins Friesdorfer Zentrum sowie tolle Einzelaktionen zu sehen.

Die 1:0 Führung für den FC Blau-Weiß Friesdorf erzielte Jan Bringer nach einer Freistoßvorlage von Yavuz Günay.

Der Ausgleich für Frechen erfolgte durch einen sehenswerten, stramm geschossenen Schuss aus 18 Metern in den Winkel. Ein wirklich guter Schuss und zugleich unhaltbar für den Friesdorfer Keeper.

Für die nächsten drei Tore zeichnete ein einziger Spieler verantwortlich – Jan Lucas Mowitz – der U19 Spieler, der in der Winterpause aus Hennef an die Margaretenstraße wechselte.

In Manier eines Stürmers holte der „Erling Haaland“ Friesdorfs mit seinem Hattrick den Sieg für Friesdorf heraus. „Jan-Lucas war mal da, wo ein Stürmer stehen muss, dann stark im ein zu eins oder mit einem feinen Schuss. Das waren wirklich schöne Tore und eine überzeugende Vorstellung“, schwärmte Friesdorfs Coach Huhn und gratulierte auch dem jungen Jan Marc Bringer zu seinem ersten Tor bei den Senioren.

 

„Insgesamt“, so Huhn „war dieses Turnier ein guter Test für alle Teams, vielen Dank an die Teilnehmenden Mannschaften mit Betreuern. Auch einen herzlichen Dank an den Schiedsrichter für seinen Einsatz und die hervorragende Leistung über 180 Minuten.“

 

Nun gilt es für Friesdorf, den Fokus auf das Pokalspiel am Mittwoch, 26. Februar 2020, Anstoß 19.30 Uhr im Sportzentrum Friesdorf und auf die am kommenden Sonntag beginnende Rückrunde der Mittelrheinliga mit dem Heimspiel gegen Bor. Freialdenhoven zu richten.

 

 

Unentschieden in Mendig –  Heimsieg gegen Wachtberg

Die Karawane zur Rückrundenvorbereitung führte den FC Blau-Weiß Friesdorf in den vergangenen Wochen über Luxemburg, Velbert, Bad Honnef, Engers und Mendig (12. Februar) bis sie gestern (16. Februar) beim ersten Heimspiel des Jahres gegen den Landesligisten SV Wachtberg in Friesdorf zum Stehen kam.

Gegen den Rheinlandligisten SG Mendig/Bell kam Friesdorf von Beginn an gut ins Spiel und führte bereits nach einer Viertelstunde durch die Tore von Jacob Yusuf Ballah und Alperen Surül mit 2:O.

Nach der vermeintlich sicheren Führung fiel das Team von Friesdorfs Trainergespann Weitensteiner/Huhn zum Ärger der beiden in einen „kollektiven Dämmerzustand“.

Die Folge: der Mendiger Anschlusstreffer. Kurz vor der Halbzeit verteilten die Friesdorfer zur Überraschung der Gastgeber dann auch noch Geschenke. Etienne Kamm bescherte Mendig mit einem sehenswerten Eigentor den auch für die Gastgeber überraschenden Ausgleich zum 2:2.

Die Halbzeitansprache in der Kabine war ein Weckruf, denn Blau-Weiß war nun wie zu Beginn der Partie spielbestimmend, druckvoll und drängte in die gegnerische Hälfte. Dennoch musste die Mannschaft in der 73. Spielminute den 3:2 Führungstreffer der SG Mendig/Bell hinnehmen.

Wenig später gelang Jacob Jusuf Ballah der Ausgleich. Yoshua Grazinas Treffer wurde vom Referee nicht gewertet, so blieb es beim 3:3 unentschieden.

„Wir haben über weite Strecken gut gespielt, Druck aufgebaut und viele gute Ansätze gezeigt, resümierte Thomas Huhn nach der Partie. „Das Spiel hat sich zu 90 Prozent in der Mendiger Hälfte abgespielt. Leider gibt es in unserer Defensive immer mal wieder Aussetzer, die dann zu unnötigen Gegentreffern führen. Die gilt es abzustellen.“

 

Am Sonntag, den 16. Februar, empfing der FC Blau-Weiß Friesdorf zum ersten Heimspiel der Saison den Landesligisten SV Wachtberg. Da konnte sich das Team von Huhn/Weitensteiner verdient mit 3:2 gegen die Elf von Stefan Behr durchsetzen.

Takahito Ohno war es, der sein Team nach einem Standard per Kopf mit 1:0 in Führung brachte.

Doch die Freude währte nicht all zu lange. Dennis Nuhi, gerade erst zur Winterpause von Friesdorf nach Wachtberg gewechselt, konnte sich auf der linken Seite gegen die Friesdorfer Abwehr durchsetzen und den Ball ungehindert seinem Teamkollegen Dennis Prause passen, der das Leder zum Ausgleich über die Friesdorfer Torlinie zirkelte.

Die erneute Friesdorfer Führung zum 2:1 fiel durch einen direkt verwandelten Freistoß.

Nach der Halbzeitpause wurde auf Friesdorfer Seite durchgewechselt, dabei ging der Spielfaden zunächst ein wenig verloren. Doch alles in allem, so Huhn, hat es die Mannschaft, die nach der Pause auf dem Platz stand, in den Augen des Trainers nicht schlechter gemacht. Jacob Yusuf Ballah bediente nach einer wunderschönen Einzelleistung schließlich Geburtstagskind Julian Rahn, der aus fünf Metern frei ins Wachtberger Tor schießen konnte. Eine weitere, wirklich erstklassige Friesdorfer Chance konnte Boris Kivoma danach nicht verwerten, so blieb es alles in allem bei einem aus Sicht des Friesdorfer Trainergespanns verdienten 3:2.

„Wir haben Wachtberg gut bespielt und viele gute Spielzüge gezeigt, aber auch noch die ein oder andere Schwäche offenbart,“ sagte Friesdorfs Coach Thomas Huhn nach dem Spiel. „Die gilt es bis zum Rückrundenstart respektive zum Pokalspiel am 26. Februar gegen Pesch abzustellen.“